Ringfuchs Adventskalender #23 – Goldberg vs. Hogan

Wir schreiben den 6. Juli 1998. Hulk Hogan und die nWo haben die WCW fest im Griff, Hulk Hogan ist der unangefochtene Tyrann an der Spitze der Promotion. Doch der heute legendäre Goldberg, damals fast noch ein heißer Newcomer, ist bisher unbesiegt, hat den United States Title im Schlepptau und fordert nun ein Match um den großen Titel. Hogan gewährt ihm den Titleshot für die Nitroausgabe an diesem 6. Juli, unter der Voraussetzung dass Goldberg beim selben Nitro Scott Hall besiegt, was wieder tut. Was danach passiert, ist Geschichte und ein wichtiger Baustein in der Karriere von Bill Goldberg als auch in der Historie der WCW.

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Ringfuchs Adventskalender #22 – Insane Clown Posse

Man kann guten Gewissens behaupten, dass die Insane Clown Posse zu den polarisierenden Persönlichkeiten des Musikgeschäfts gehört: Selten gehen Meinung so stark auseinander, seltener gibt es eine dermaßen klare Aufteilung in “Fanatischer Fan” oder “Find ich befremdlich”. Dementsprechend ist es vermutlich keine große Überraschung, dass auch ihr Vermächtnis in der Wrestlingwelt zwiespältig betrachtet wird.  Türchen 22 – die Insane Clown Posse im Wrestling. Und wir haben bis heute nicht verstanden, wie Magneten eigentlich funktionieren.

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Ringfuchs Adventskalender #21 – When Brocks Attack

Brock Lesnar ist einer der wenigen glücklichen, die es geschafft haben: Er hat nicht nur eine wirklich extrem beeindruckende WWE Karriere hingelegt, sondern hat sich durch einen bemerkenswerten Run in der UFC über die Grenzen der Profession hinaus einen Namen gemacht. Brock ist mainstream, jeder kennt und liebt ihn und weiß, dass der Name einfach nur für Prügel & Ärger steht. Und so ist es keine Überraschung, dass eine ganze Halle vor Freude durchgedreht ist, als am 2. April 2012 ein altbekanntes Riff erklang und John Cena wie das Kaninchen vor der Schlange stand.

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Ringfuchs Adventskalender #20 – Hundegebell & andere Geschmacklosigkeiten

Machen wir uns nichts vor: So schön Wrestling oft auch sein kann, lässt es sich doch nicht leugnen, dass es in der langen Geschichte der WWE schon den einen oder anderen Aussetzer gab. Und bei einigen dieser Momente kommt man nicht umhin die Worte “Geschmacklos” oder “Widerlich” in den Mund zu nehmen. Einer der berüchtigsten Momente verbirgt sich hinter unserem Türchen 20, denn unser Adventskalender ist der einzige, in dem auch Fremdscham und Schmerz stecken. Trish Stratus wird vom manischen Vince erniedrigt, muss bellen wie ein Hund und sich ausziehen. Und das alles für einen extrem mickrigen Revancheakt.

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Ringfuchs Adventskalender #19 – I’m back, and better than ever!

Wir hatten in der langen Wrestlinggeschichte bereits einige Dinge, die wir für unmöglich gehalten haben, und doch werden wir regelmäßig von diesen sagenumwobenen “Eher friert die Hölle zu!”-Momenten überrascht, wenn aus Unmöglichkeiten plötzlich Realität wird. Die Hall-of-Fame-Aufnahmen von Bruno Sammartino & dem Ultimate Warrior oder die Rückkehr von Bret Hart sind dabei nur zwei von vielen Beispielen. Ein weiteres ist ohne jede Frage das Debüt des Mannes, der die WWE einige Jahre zuvor laut eigener Aussage noch aus dem Geschäft vertreiben wollte. Und darum versteckt sich hinter Türchen 19 niemand geringeres als Eric Bischoff höchstpersönlich.

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Ringfuchs Adventskalender #18 – Ta-Gar, Lord of the Volcanco

Es ist kein Geheimnis, dass Memphis ein Mekkah für furchtbare Wrestlinggimmicks gewesen ist. Es gab dort einen Wrestler namens Macho “Warrior” Ric Hogan, muss man da noch irgendwelche weiteren Worte verlieren? Aber auch abseits von schlimmen Plagiaten gab es hier einiges zu bestaunen, bei dem man sich rückbetrachtend nur an den Kopf fassen kann. Und wir stellen fest: Es wäre besser gewesen, man wäre bei den Plagiaten geblieben, anstatt zu versuchen kreativ zu sein. Begrüßt die traurigste Blechkiste der Wrestlinggeschichte.

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Ringfuchs Adventskalender #17 – Supervillain Regal

Wir schreiben das Jahr 2008. William Regal ist inzwischen ein bekannter Name in der WWE, allerdings auch nicht mehr als das. Und dann auf einmal nimmt die Karriere des Briten noch einmal gewaltig Fahrt auf. Eine Reihe von interessanten Momenten und innovativen Storylines bringen Regal zurück auf die Bildfläche, ehe er seinen fantastischen Run mit einem Sieg beim “King of the Ring”-Tournament krönt. Als Titelträger und General Manager zugleich lässt sich Regal beim darauffolgenden RAW feiern und hält eine absolut fantastische Promo, die sich gewaschen hat. Es hätte alles so schön sein können…

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Ringfuchs Adventskalender #16 – Der anonyme RAW General Manager

Es lässt sich festhalten, dass wir Wrestlingfans sehr gerne spekulieren. Gerade bei offen angelegten Storylines gibt es doch nichts schöneres, als sich das Hirn zu zermatern, welcher Wrestler hinter einer Attacke stehen könnte, ob ein Split bevorsteht und wie eine groß angelegte Storyline wohl am Ende verläuft. Dass wir dabei ab und an enttäuscht werden – geschenkt. Es gibt jedoch Storylines, die dermaßen mit dem Kredit der Fans spielen, dass die Auflösung der ganzen Vorgeschichte auf keinen Fall gerecht werden kann. Und wir können guten Gewissens behaupten, dass die Einschätzung “nicht gerecht geworden” in diesem Fall noch eine ziemliche Untertreibung ist.

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Ringfuchs Adventskalender #15 – Say My Name!

Es gibt gewisse Paarungen, die auf dem Papier seltsam klingen, und dann in der Umsetzung so unfassbar gut sind, dass man sich fast dafür schämt jemals an ihnen gezweifelt zu haben. Die gesamte Fehde zwischen Aleister Black (dem ein oder anderen noch bekannt als Tommy End) und Velveteen Dream (eigentlich keinem bekannt, weil er unfassbar jung ist) gehört ohne jeden Frage direkt dazu. Eine eigentlich simpel strukturierte Fehde, die dadurch so wunderbar an Profil gewinnt, dass die beiden Protagonisten verschiedener nicht sein könnte. Satanist gegen Prince – was gibt es besseres? Und da auch das Ende der ganzen Geschichte gepasst hat wie die Faust auf’s Auge – oder, um bei Aleister zu bleiben, der Fuß ins Gesicht – steckt die gesamte Fehde hinter Türchen 15.

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Ringfuchs Adventskalender #14 – Sable

Es gibt Wrestler, bei denen wir uns sofort einig sind, warum sie so großartig sind. Dann gibt es Wrestler, bei denen wir uns so richtig in die Haare bekommen können. Und dann gibt es noch die Persönlichkeiten im Wrestling, wo man so richtig schön lange nach jemandem suchen kann der sagt: “Jupp, find ich große klasse”. Auch wenn wir uns erklären können, wieso sie ihren Platz in der Wrestlinghistorie hat: Fans von Sable muss man mit der Lupe suchen. Auch bei uns.

Please don’t kill us, Brock.

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Ringfuchs Adventskalender #13 – Viva la Raza!

Sagen wir es so, wie es ist: Viele von uns hat Eddie Guerrero so sehr geprägt wie kaum einen anderen Wrestler. Mit seinem Titelgewinn vollzog sich für viele Wrestlingfans eine symbolische Trendwende in der WWE, und vermutlich lässt sich festhalten dass sich bei kaum einem anderen Wrestler die Fans so schnell einig werden wie bei ihm. Eddie – das war ganz großes Wrestling, aber eben auch mit viel Persönlichkeit und einer ganz fantastischen Karriere dahinter. Stellvertretend für den tollen Wrestler (und Menschen) Eddie Guerrero deswegen im 13. Türchen der Titelgewinn gegen Brock Lesnar. Und wie bereits angedeutet: Es kommt garantiert noch einmal eine Episode, die wir ganz diesem großartigen Kerl widmen.

Du fehlst uns, Eddie.

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Ringfuchs Adventskalender #12 – The Genesis of McGillicutty

Eine gute Promo ist wie ein neues Leben – das hat so oder so ähnlich schon Jürgen Marcus gesungen. In unserer Episode zum Thema Promos sind wir bereits auf einige Perlen der Wrestlinggeschichte eingegangen und haben festgestellt: Promos können entweder der Moment sein, in dem man den Breakout schafft, oder eben der Moment, in dem man den Karren vor die Wand fährt. Diese Promo gehört – leider Gottes und ohne auch nur den geringsten Zweifel – in die zweite Kategorie.

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Ringfuchs Adventskalender #11 – Power Wrestling

Wenn man den typischen Wrestlingfan heute fragt, woher er seine Infos zum Wrestlinggeschehen bezieht, könnte man meinen dass die Antwort immer lautet: Internet natürlich! Das liegt ja bei all den Foren, Facebookgruppen, der riesigen Twitter-Community und vielen Versatzstücken mehr auch auf der Hand. Dabei darf man aber nicht vergessen: Wrestlinginformationsquelle #1 war in Deutschland lange Zeit der Print. Und so ist es nicht überraschend, dass es mit der Power Wrestling bis heute ein inzwischen doch schon recht traditionsreiches Wrestlingfachmagazin gibt. Wir nostalgieren ein wenig herum, erfreuen uns daran, dass das noch möglich ist und widmen dem Magazin aus diesem Grund unser Türchen #11.

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Ringfuchs Adventskalender #10 – WCW Backstage Assault

Gute Wrestlingspiele gibt es eine ganze Menge, so richtig schlechte dafür eigentlich verhältnismäßig wenige. Da ist es doch klar was wir euch in den Adventskalender packen – den letzten Dreck. WCW Backstage Assault gehört ohne jede Frage zu den ganz großen Gurken der Wrestlingspielgeschichte. Eine Grafik, die sich vor Autounfällen nicht verstecken braucht, eine Spielprinzip, dass so motivierend ist wie ein Marathon nach einer durchzechten Nacht und ein schon für damalige Verhältnisse so überholter Gesamteindruck, dass man sich um 100 Jahre zurückgeworfen fühlt. Dieses Spiel macht nichts richtig. Wirklich nichts. Spielt es nicht. Bitte. Es ist so mies, dass wir es nicht einmal in der Flimmerkiste abhandeln wollten.

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Ringfuchs Adventskalender #9 – Papa Regal

Es lässt sich gute Gewissens feststellen, dass der Eugene-Charakter streitbar war. Wir können viel darüber debattieren, ob Wrestling das geeignete Medium ist, um so einen Charakter zu etablieren. Und ebenso lässt sich festhalten, dass garantiert nicht jeder Aspekt der Storyline “gesessen” hat. Aber mit William Regal gab es zumindest eine Person, die in der gesamten Storyline ziemlich aufgeblüht ist und eine ziemlich tolle neue Facette von sich präsentiert hat. Denn der eigentlich eher für seine Miesepetrigkeit bekannte Brite gibt eine ziemlich fantastische Vaterfigur ab.

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Ringfuchs Adventskalender #8 – Died in the Womb

Auch im Wrestling gilt: Family First! Umso dramatischer natürlich, wenn irgendwann die unvermeidlichen Reibereien an den  Tag treten und man sich anfängt die Köpfe einzuschlagen, so passiert auch bei den Bella Twins. Die Zwillingsschwestern bekamen sich – wie soll es auch anders sein, wenn man zusammen wrestlet? – in die Haare und es kam zum Split. Der eigentliche Bruch wurde dann ausgerechnet bei der geplanten Versöhnung vollzogen – und das schauspielerisch leider ziemlich mangelhaft. Und was zum Henker trägt Jerry Lawler für ein T-Shirt?

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Ringfuchs Adventskalender #7 – Samoa Joe räumt auf

Wenn einer unserer Favoriten es zur WWE schafft, sind wir natürlich generell erstmal froh – der Worker hat’s geschafft, hat den vermutlich besten finanziellen Deal seiner Wrestlingkarrriere und kann sich auf der größten Bühne präsentieren. Und trotzdem schwebt immer ein bisschen die Sorge mit, ob der Wrestler vor der Kamera gut eingesetzt wird. Im Fall von Samoa Joe können wir sagen: Alle Sorgen waren unbegründet. Joe verprügelt einfach munter weiter Leute und ist weiterhin der absolute Killer, der er schon immer war. Und es macht immer noch genauso viel Spaß wie eh und je

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Ringfuchs Adventskalender #6 – Der Mann, den Sie Gimmickmüll nannten

Es gibt Wrestler, die irgendwie nichts falsch machen können und man durch die Karriere hinweg durch verschiedene Gimmicks hindurch sieht, welches Riesentalent sich dahinter verbirgt. Und dann gibt es die Wrestler, bei denen man sich bei jedem einzelnen Gimmick fragt, was zum Henker diese Person eigentlich von einem möchte. Ed Leslie gehört in all seinen Formen, Charakteren und wirklich seltsamen Gimmicks eindeutig eher zur zweiten Kategorie. Vom Frisör über den Hintern-Fetischisten bis hin zum Disciple fragen wir uns eigentlich nur eines: Was ist hier los?

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Ringfuchs Adventskalender #5 – Ein wunderbares Comeback

Bereits in Türchen 3 haben wir davon gesprochen, was für ein herrliches Ding Comebacks und Debüts sind. Es gibt wohl wenig Dinge, die mehr nach purem Adrenalin schreien als der große Pop, wenn die Musik eines Superstars ertönt, den sich die Fans entweder schon immer in der Promotion gewünscht haben, oder dessen Rückkehr Sie so sehnlichst erwartet haben. Mit letzterem haben wir es in diesem Fall zu tun, denn hinter Türchen Nr. 5 verbirgt sich das fabelhafte Comeback der Hardys. Neben einer echten Gänsehautatmosphäre gibt es gratis noch Big E obendrauf, der den vermutlich besten Freudentanz der WWE-Geschichte zeigt. Einfach eine einmalige Sache.

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Ringfuchs Adventskalender #4 – Sting vs. Jeff Hardy

Wir schreiben das Jahr 2011: Sting hat dem vom Immortal-Stable gestützten Jeff Hardy den Titel abgenommen, der außer sich ist und sein Rematch fordert. Dieses ist für Victory Road 2011 in Stein gemeißelt, und eigentlich verspricht die Sache ein akzeptables Match abzuwerfen: Sting ist eine Legende im zweiten Frühling, der einen tollen Run hinlegt, und Jeff Hardy ist ohne Frage einer der angesagtesten Wrestler die die Company zu bieten hat. Doch dann kommt leider alles ganz anders

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Ringfuchs Adventskalender #3 – The Phenomenal One Is Here

Sagen wir es doch so wie es ist: Es gibt im Wrestling nichts schöneres als unerwartete Debüts und Comebacks, ganz besonders auf großer Bühne. Aus diesem Grund liegt uns allen auch jedes Jahr der Royal Rumble besonders am Herzen, wenn es darum geht welche Superstars vielleicht zurückkommen, welche neu in die WWE stoßen und wer dem jeweiligen Event seinen Stempel aufdrückt. Wir können vermutlich guten Gewissens sagen, dass das selten ein Wrestler so gut geschafft hat wie AJ Styles im Jahr 2016.

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Ringfuchs Adventskalender #2 – 205 Nein.

Cruiserweights sind eine feine Sache: Viele von den “Leichtgewichten” sind ganz hervorragende und spannende Wrestler, denen wir extrem gerne bei der Arbeit im Ring zugucken. 2017 sind wir inzwischen auch soweit, dass die Gewichtsgrenzen im Wrestling deutlich aufgeweichter sind als je zuvor. Das stereotype Wrestler-Body-Image gibt es in dieser Form fast nicht mehr. Und doch bringt die WWE noch einmal eine Cruiserweight Division mit klarer Trennung vom restlichen Roster. Und diese Show ist – in unseren Augen – leider gar nicht mal so gut.

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Ringfuchs Adventskalender #1 – Der Triumph des Brawlers

Eins können wir mal festhalten: Egal ob dein Taka Michinoku, Sho Funaki oder erst recht Brooklyn Brawler lautet – in der WWE hast du generell ziemlich wenig zu Lachen gehabt. Siege? Vielleicht wenn Weihnachten und Ostern auf den gleichen Tag fallen! Siege gegen gestandene Maineventer? Völlig ausgeschlossen! Doch diese Regel gilt nicht immer, und so gibt es eine ganz wunderbare Ausnahme, in der diese drei Herrschaften allen Grund zum Feiern haben.

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